Mit einer Spende ermöglicht der Werkraum dem Gymnasium Penzberg die Anschaffung des „Schulbuch Baukultur“. Es soll Schülerinnen und Schülern zeigen, wie nachhaltiges Bauen aussehen kann.
Wer sich heute für Fragen zu Klimaschutz und -resilienz sowie Nachhaltigkeit interessiert, kommt am Thema „Bauen“ kaum vorbei. Der Grund: Man schätzt, dass der Bausektor zu 35-50% für den Klimawandel mitverantwortlich ist, dies bezüglich globaler Treibhausemissionen, Energie- und Rohstoffverbrauch sowie Anfall von Abfall.
Wir betreiben seit Jahren ein Reparaturcafé, uns allen ist eine ressourcenschonende Lebensweise sehr wichtig. Gleichzeitig fördern wir mit unserem Verein vor allem Kinder und Jugendliche. Da lag die Frage in der Luft, was wir zur Bewusstseinsbildung der nachkommenden Generation beitragen könnten.
Das von der „Bundesstiftung Baukultur“ 2024 herausgegebene „Schulbuch Baukultur“ schien uns hier ein geeignetes Mittel. Denn gerade beim Bauen kann man Altes erhalten, es umbauen, anbauen, erweitern, verändern. In welchem Fach aber lernen Schülerinnen und Schüler etwas über diesen Haupttreiber des Klimawandels, in dem einfach künftig anders gedacht werden müsste? In allen Fächern vielleicht ein ganz klein wenig.
Und etwas mehr, so wäre zu hoffen, durch ein interdisziplinär angelegtes Lehrbuch, welches Lehrerinnen und Lehrer gerne im Unterricht einsetzen und im Kollegenkreis weiterempfehlen.
Uns hat es gefreut, solche im Fachbereich Kunst des Gymnasiums Penzberg zu finden. Uns würde freuen, wenn junge Menschen an diesem Bereich der Nachhaltigkeit Interesse finden.